mit gezogenem hut

und die welt steht uns offen, denn die gedanken sind frei.

ein vogel nach dem andren rauscht daran vorbei.

trotzdem lachst du hell so wie ein halbgott in weiß

denn das elend geht vorrüber, trotz tränen, die rinnen heiß.

dort ein fliegend freier vogel sich im kreise dreht

weil der mensch die zeichen missversteht.

und du, du halbgott in weiß mit schwarzer seele,

den das klagen und flehen der anderen quäle,

stehst erhaben dort oben und rinnst mit den händen,

kannst kein noch so freien gedanken finden,

versuchst zu schlichten und zu verstehen,

doch hörst nicht auf, wie der vogel, dich im kreise zu drehen. 

stoppst mitten in der drehung. ganz tapfer, unerschrocken.

zuckst mit den schultern, gefühlslos und trocken.

halbgott in weiß, los, geh deinen göttlichen weg.

und lass das herz hinter dir, was gebrochen dort steht,

denn der rat, den du gabst

erstarb. 

 

 

 

17.6.08 16:05

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